JuraForum.de > Urteile > HESSISCHER-VGH > Urteil vom 20.05.2009, Aktenzeichen: 6 A 1040/08
| Leitsatz: | Der Verstoß gegen § 32 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG, also das Betreiben von Bankgeschäften ohne die dafür erforderliche Erlaubnis der Bundesanstalt, führt nicht zur Nichtigkeit des zu Grunde liegenden zivilrechtlichen Rechtsgeschäfts gem. § 134 BGB. Die öffentlich-rechtliche Vorschrift des § 37 Abs. 1 Satz 1 KWG ermächtigt die Bundesanstalt zwar auch zur Herbeiführung privatrechtsgestaltender Wirkungen durch Verwaltungsakt; dabei muss sie die zivilrechtlichen Auswirkungen aber vollständig und richtig einschätzen und die Interessen der Anleger gegen etwaige öffentliche Interessen abwägen. |
| Rechtsgebiete: | KWG, BGB |
| Vorschriften: | KWG § 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 1, KWG § 3, KWG § 15 Abs. 5, KWG § 32 Abs. 1 S. 1, KWG § 37 Abs. 1 S. 1, BGB § 134, |
| Stichworte: | Abwicklungsanordnung, Anleger, Bankgeschäft, Darlehen, Einlagengeschäft, Erlaubnis, Ermessensentscheidung, Interessenabwägung, Nichtigkeit, sofortige Rückzahlung, |
| Verfahrensgang: | VG Frankfurt, 1 E 5085/06(1) vom 21.02.2008 |
Um den Volltext vom HESSISCHER-VGH – Urteil vom 20.05.2009, Aktenzeichen: 6 A 1040/08 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "HESSISCHER-VGH - 20.05.2009, 6 A 1040/08" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum