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JuraForum.deUrteileHESSISCHER-VGHUrteil vom 20.02.2008, Aktenzeichen: 5 UE 118/07 

HESSISCHER-VGH – Aktenzeichen: 5 UE 118/07

Urteil vom 20.02.2008


Leitsatz:1. Die Entscheidung des Verordnungsgebers in § 2 Abs. 1 Flugsicherungs-An- und Abflug-Kostenverordnung - FSAAKV -, für die Sicherung des An- und Abfluges an allen in § 1 Abs. 1 FSAAKV aufgeführten Verkehrsflughäfen einen einheitlichen Gebührensatz festzulegen, steht mit nationalem Gesetzes- und Verfassungsrecht, sowie Europäischem Recht in Einklang.

2. Einnahmen einer öffentlichen Einrichtung aus einem sogenannten "Cross-Border-Leasing"-Geschäft brauchen im Rahmen der Kalkulation von ihr erhobener Gebühren dann nicht berücksichtigt zu werden, wenn ihnen Kosten der Einrichtung nicht zugrunde liegen, sie also kostenneutral sind.
Rechtsgebiete:EG (VO) Nr. 1794/06, EG (VO) Nr. 550/2004, EGV, FSAAKV, GG, LuftVG
Vorschriften:EG (VO) Nr. 1794/06, EG (VO) Nr. 550/2004, EGV Art. 49, EGV Art. 87, FSAAKV § 1, FSAAKV § 2, GG Art. 3, GG Art. 12, GG Art. 20, LuftVG § 27d, LuftVG § 32 Abs. 1, LuftVG § 32 Abs. 4,
Stichworte:An- und Abflug, Cross-Border-Leasing-Geschäft, Einheitsgebühr, Gebühr, Gestaltungsspielraum, internationaler Verkehrsflughafen, Kalkulation, Leistungsbereich, Quersubventionierung, Verordnungsgeber,
Verfahrensgang:VG Darmstadt, 6 E 160/05(3) vom 05.12.2006

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