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JuraForum.deUrteileHessischer VerwaltungsgerichtshofUrteil vom 12.11.2002, Aktenzeichen: 11 UE 2409/00 

HESSISCHER-VGH – Aktenzeichen: 11 UE 2409/00

Urteil vom 12.11.2002


Leitsatz:Autovaccine dürfen nicht vom Hersteller unmittelbar an die behandelnden Ärzte abgegeben werden. Hersteller der Autovaccine sind nicht die behandelnden Ärzte, sondern die Personen, die aufgrund der ihnen zugelieferten Körperausscheidungen von Patienten die Autovaccine fertigen. Durch die Abgabe der Autovaccine von dem herstellenden Unternehmen an die behandelnden Ärzte werden die Autovaccine in den Verkehr gebracht.
Rechtsgebiete:Arzneimittelgesetz
Vorschriften:§ 4 Abs. 14 Arzneimittelgesetz, § 43 Abs. 1 Arzneimittelgesetz, § 47 Abs. 1 Arzneimittelgesetz
Stichworte:Apothekenpflicht, Autovaccine, Herstellen, Inverkehrbringen
Verfahrensgang:VG Gießen 7 E 1563/98 vom 30.03.2000

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HESSISCHER-VGH – Urteil, 11 UE 2409/00 vom 12.11.2002

Autovaccine dürfen nicht vom Hersteller unmittelbar an die behandelnden Ärzte abgegeben werden. Hersteller der Autovaccine sind nicht die behandelnden Ärzte, sondern die Personen, die aufgrund der ihnen zugelieferten Körperausscheidungen von Patienten die Autovaccine fertigen. Durch die Abgabe der Autovaccine von dem herstellenden Unternehmen an die behandelnden Ärzte werden die Autovaccine in den Verkehr gebracht.

HESSISCHER-VGH – Beschluss, 5 TG 2552/02 vom 07.11.2002

Bei der Beurteilung, ob ein Fachrichtungswechsel aufgrund eines Eignungsmangels von einem Studierenden unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, vorgenommen worden ist, ist im Rahmen des unbestimmten Rechtsbegriffs "aus wichtigem Grund" im Sinne von § 7 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BAföG im Lichte des verfassungsrechtlichen Verhältnismäßigkeitsprinzip sowie des Gleichheitssatzes zu berücksichtigen, ob sich der Studierende noch in der Orientierungsphase des Studiums befunden hat.

HESSISCHER-VGH – Beschluss, 10 UZ 2439/00 vom 06.11.2002

1. Der Senat folgt der gefestigten verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung, wonach staatliche Gerichte auch im Rahmen von Statusfolgeverfahren nicht zur Überprüfung kirchlicher Maßnahmen (hier: Entfernung eines Kirchenbeamten aus dem Dienst) befugt sind.

2. Über Fragen des kirchlichen Amtsrechts dürfen staatliche Gerichte nach Maßgabe der allgemeinen Gesetze und in Erfüllung des Justizgewährungsanspruchs jedenfalls nicht vor Erschöpfung des insoweit gegebenen kirchlichen Rechtswegs entscheiden (s. BVerfG, Beschluss vom 18. September 1998 - 2 BvR 1476/94 - NJW 1999, 349).
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