JuraForum.de > Urteile > HESSISCHER-VGH > Urteil vom 02.12.2002, Aktenzeichen: 9 N 3208/98
| Leitsatz: | Die Festsetzung von Maßnahmen zum Ausgleich planbedingter Eingriffe in Natur und Landschaft in einem Bebauungsplan ist abwägungsfehlerhaft, wenn die Gemeinde zum Zeitpunkt des Satzungsbeschlusses davon ausgehen musste, dass sich die Maßnahmen nicht realisieren lassen. Zur Wirksamkeit der Darstellung/Festsetzung eines Golfplatzes durch einen Flächennutzungsplan/Bebauungsplan im Geltungsbereich der Landschaftsschutzverordnung Bergstraße-Odenwald. |
| Rechtsgebiete: | BauGB, BauNVO, BNatSchG 1993, LSchVO |
| Vorschriften: | BauGB § 1 Abs. 3, BauGB § 1 Abs. 4, BauGB § 1 Abs. 5, BauGB § 1 Abs. 6, BauGB § 8 Abs. 2, BauGB § 9 Abs. 1 Nr. 15, BauGB § 9 Abs. 1 Nr. 20, BauNVO § 10, BNatSchG 1993 § 8 Abs. 2, BNatSchG 1993 § 8 Abs. 9, BNatSchG 1993 § 8a, LSchVO Bergstraße-Odenwald, Regionaler Raumordnungsplan Südhessen 1995, |
| Stichworte: | Ausgleichsmaßnahmen, Anpassungsgebot, Bauleitplanung, Belange von Natur und Landschaft, Eingriffsregelung, Entwicklungsgebot, Golfplatz, Landschaftsschutz, Sondergebiet Erholung, Ziele der Raumordnung, |
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