JuraForum.de > Urteile > HESSISCHER-VGH > Beschluss vom 31.08.2006, Aktenzeichen: 9 UE 1464/06.A
| Leitsatz: | Ist für die Durchführung eines Asylverfahrens nach der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 (ABl. L 50, S. 1) ein anderer Vertragsstaat zuständig, kann das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gegenüber dem Asylbewerber nach §§ 29a Abs. 3 Satz 2, 26a Abs. 1, 34a Abs. 1 AsylVfG die Abschiebung in den anderen Vertragsstaat anordnen. Es muss in derartigen Fällen nicht zwingend eine Abschiebungsandrohung nach §§ 29 Abs. 3 Satz 1, 35 Satz 2 AsylVfG ergehen. |
| Rechtsgebiete: | AsylVfG |
| Vorschriften: | AsylVfG § 26a, AsylVfG § 29 Abs. 3, AsylVfG § 31 Abs. 4, AsylVfG § 34a, |
| Stichworte: | Abschiebungsandrohung, Abschiebungsanordnung, Asylbewerber, Aufenthaltsbeendigung, Drittstaatenregelung, Sicherer Drittstaat, Vertragsstaat, Zuständigkeit, |
| Verfahrensgang: | VG Darmstadt 4 E 1326/05.A (3) vom 26.04.2006 |
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