JuraForum.de > Urteile > HESSISCHER-VGH > Beschluss vom 29.06.2004, Aktenzeichen: 8 TG 1200/04
| Leitsatz: | 1. Ebenso wie beim Berufungszulassungsgrund der ernstlichen Zweifel an der Richtigkeit des Urteils sind auch im Rahmen einer Beschwerdebegründung gemäß § 146 Abs. 4 Satz 3 VwGO pauschal in Bezug genommene erstinstanzliche Ausführungen nicht zu berücksichtigen. (Fortführung der Rechtsprechung des Senats im Beschluss vom 24. November 1999 - 8 UZ 993/99 - juris) 2. Die Regelung des hessischen Juristenausbildungsgesetzes, wonach bei schriftlichen Prüfungsleistungen Durchschnittspunktzahlen ermittelt werden, ist auch im Bereich der Bestehensgrenze zwischen "Ausreichend" und "Mangelhaft" (3 oder 4 Punkte) in Bezug auf Art. 3 GG und Art. 12 GG verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. |
| Rechtsgebiete: | GG, JAG 1994, VwGO |
| Vorschriften: | GG Art. 12, GG Art. 3, JAG 1994 § 16 Abs. 2, JAG 1994 § 45, VwGO § 146 Abs. 4 S. 3, |
| Stichworte: | Beschwerdebegründung, Bestehensgrenze, Bezugnahme, Durchschnittspunktzahl, Klausurbewertung, |
| Verfahrensgang: | VG Wiesbaden 7 G 723/04 (V) vom 01.04.2004 |
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