JuraForum.de > Urteile > HESSISCHER-VGH > Beschluss vom 26.06.2007, Aktenzeichen: 8 UZ 452/06.A
| Leitsatz: | Der Anwendungsbereich des subsidiären Schutzes unmittelbar aus Art. 15 c) der Qualifikationsrichtlinie ist auf solche ernsthaften Schäden begrenzt, die in einem unmittelbaren Zusammenhang zu bewaffneten Konflikten und kriegsgleichen Zuständen ab einer bestimmten Größenordnung hinsichtlich Intensität und Dauer stehen, wie etwa landesweiten Bürgerkriegsauseinandersetzungen und Guerillakämpfen, während die mit solchen Konflikten allgemein für die Bevölkerung mittelbar verbundenen nachteiligen Konsequenzen, wie etwa eine schlechte Sicherheits- und Versorgungslage, jedenfalls hinsichtlich ihrer nachträglichen Auswirkungen nicht darunter fallen. |
| Rechtsgebiete: | AufenthG, Richtlinie 2004/83/EG |
| Vorschriften: | AufenthG § 60 Abs. 7, Richtlinie 2004/83/EG des Rates vom 29. April 2004 (Qualifikationsrichtlinie) Art. 15 c, |
| Stichworte: | allgemeine Gefahr, bewaffneter Konflikt, Bürgerkrieg, Folgewirkung, Qualifikationsrichtlinie, Sicherheits- und Versorgungslage, |
| Verfahrensgang: | VG Kassel 3 E 2960/03.A vom 15.12.2005 |
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