JuraForum.de > Urteile > HESSISCHER-VGH > Beschluss vom 25.08.2006, Aktenzeichen: 8 TG 1617/06.A
| Leitsatz: | 1. Der Wohnsitzwechsel eines abgelehnten Asylbewerbers in ein anderes Bundesland setzt wegen der gemäß § 56 Abs. 3 AsylVfG fortdauernden räumlichen Beschränkung seiner (erloschenen) Aufenthaltsgestattung eine länderübergreifende Umverteilung gemäß § 51 AsylVfG voraus. 2. Das auf die Erlaubnis zur Wohnsitznahme in einem anderen Bundesland gerichtete Begehren eines abgelehnten Asylbewerbers stellt eine asylrechtliche, vom Beschwerdeausschluss des § 80 AsylVfG erfasste Streitigkeit dar. |
| Rechtsgebiete: | AsylVfG |
| Vorschriften: | AsylVfG § 51, AsylVfG § 56 Abs. 3, AsylVfG § 80, |
| Stichworte: | abgelehnter Asylbewerber, Aufenthaltsgestattung, Duldung, Fortwirkung, länderübergreifend, räumliche Beschränkung, Umverteilung, Wohnsitzwechsel, Zuweisung, |
| Verfahrensgang: | VG Frankfurt am Main 11 G 1553/06.A(1) vom 07.06.2006 |
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