JuraForum.de > Urteile > HESSISCHER-VGH > Beschluss vom 22.06.2006, Aktenzeichen: 5 UZ 2445/05
| Leitsatz: | Die Pflicht zur Zahlung von Studiengebühren für Studierende, die zum Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens des Studienguthabengesetzes schon an einer Hochschule des Landes immatrikuliert waren und bereits über einen ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss verfügen ("Zweitstudiengebühr"), verstößt nicht gegen das im Rechtsstaatsprinzip verankerte Rückwirkungsverbot. |
| Rechtsgebiete: | HessStuGuG, VwGO |
| Vorschriften: | HessStuGuG § 5 Abs. 3 S. 1, VwGO § 54, |
| Stichworte: | Abwägung, Berufsqualifizierender Studienabschluss, Gebührenfreiheit, Rückwirkungsverbot, Übergangsregelung, unechte Rückwirkung, Vertrauensschutz, Zweitstudiengebühr, |
| Verfahrensgang: | VG Frankfurt 12 E 3283/04 (V) vom 03.8.05 vom 03.08.2005 |
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