JuraForum.de > Urteile > HESSISCHER-VGH > Beschluss vom 20.02.2003, Aktenzeichen: 8 MM 3953/02.W2
| Leitsatz: | Im einstweiligen Anordnungsverfahren betreffend die vorläufige Zulassung zum Studium außerhalb der festgesetzten Kapazität darf das Rechtsschutzinteresse nicht mit der Begründung abgelehnt werden, der Studienplatzbewerber habe sich vor der Stellung des Antrags auf Erlass der einstweiligen Anordnung nicht erfolglos bei der ZVS um einen Studienplatz im fraglichen Fachgebiet bemüht. Zur Frage einer Zurückverweisung im einstweiligen Anordnungsverfahren. |
| Rechtsgebiete: | GG, VwGO, Vergabeverordnung ZVS |
| Vorschriften: | GG Art. 12 Abs. 1, GG Art. 19 Abs. 4, VwGO § 130 Abs. 2 Nr. 2, VwGO § 130 Abs. 3, Vergabeverordnung ZVS vom 17. August 2000 (GVBl. I S. 421) in der Fassung der 3. Änderungsverordnung vom 22. Mai 2002 (GVBl. I S. 250), |
| Stichworte: | Studienplatzkapazität, Studienplatz, Kapazität innerhalb, außerhalb, Zulassungszahl, ZVS, Rechtsschutzinteresse, Rechtsschutzbedürfnis, |
| Verfahrensgang: | VG Gießen 3 MM 3953/02.W2 vom 04.02.2003 |
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