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JuraForum.deUrteileHESSISCHER-VGHBeschluss vom 15.09.2003, Aktenzeichen: 2 TJ 2544/99 



HESSISCHER-VGH – Aktenzeichen: 2 TJ 2544/99

Beschluss vom 15.09.2003


Leitsatz:Der Tatbestand des § 31 Abs. 1 Nr. 4 BRAGO erfordert die Teilnahme und Mitwirkung des bevollmächtigten Rechtsanwalts in einem förmlichen Gerichtstermin.

Telefonische Konferenzschaltungen zwischen den Beteiligten und dem Gericht zur Erörterung des Sach- und Streitstandes außerhalb eines förmlichen Gerichtstermins lassen die Erörterungsgebühr nicht entstehen (im Anschluss an Hess. FG, Beschluss vom 31. Oktober 1997 - 12 Ko 4073/97 -, EFG 1998, 222).

Kosten für Fotokopien zur Unterrichtung des Auftraggebers und für die Handakten des Prozessbevollmächtigten sind keine zusätzlich gefertigten Abschriften und Ablichtungen im Sinne von § 27 Abs. 1 BRAGO i.d.F. vom 9. Dezember 1986 (BGBl. I S. 2326) und deshalb nicht erstattungsfähig.
Rechtsgebiete:BRAGO
Vorschriften:BRAGO 1986 § 25, BRAGO 1986 § 27, BRAGO § 118 Abs. 1, BRAGO § 31 Abs. 1 Nr. 4,
Stichworte:Ablichtungen, Anlagen, Erörterungsgebühr, Erörterungstermin, Fotokopien, Geschäftsunkosten, Schreibauslagen, telefonische Konferenzschaltung,
Verfahrensgang:VG Wiesbaden 4 J 643/97 (2) vom 27.07.1999

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