JuraForum.de > Urteile > HESSISCHER-VGH > Beschluss vom 13.08.2001, Aktenzeichen: 12 TJ 2235/01
| Leitsatz: | 1. Bei dem Streit um die Durchsetzung der fortdauernden örtlichen Beschränkung des Aufenthalts nach rechtskräftigem Abschluss des Asylverfahrens handelt es sich nicht um eine Streitigkeit nach dem Asylverfahrensgesetz, wenn die Ausländerbehörde die Androhung von Zwangsmaßnahmen ausschließlich auf §§ 44 Abs. 5 und 36 AuslG gestützt hat. 2. Ebenso verhält es sich, wenn die Ausländerbehörde die Bescheidung eines Antrags auf Erteilung einer familienbezogenen Aufenthaltsgenehmigung unter Berufung auf eine asylverfahrensrechtliche Aufenthaltsbeschränkung wegen örtlicher Unzuständigkeit verweigert. |
| Rechtsgebiete: | AuslG, DVAuslG, AsylVfG |
| Vorschriften: | AuslG § 8 Abs. 1, AuslG § 17 Abs. 1, AuslG § 23 Abs. 1, AuslG § 36, AuslG § 44 Abs. 1, DVAuslG § 9 Abs. 2, AsylVfG § 71 Abs. 7, AsylVfG § 80, |
| Stichworte: | Asylstreitverfahren, Aufenthaltsbeschränkung, Familiennachzug, |
| Verfahrensgang: | VG Kassel 4 G 794/01-PKH vom 13.07.2001 |
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