JuraForum.de > Urteile > HESSISCHER-VGH > Beschluss vom 11.07.2007, Aktenzeichen: 7 S 688/07
| Leitsatz: | Die Tätigkeit des Anwalts im auf eine einstweilige Maßnahme des Beschwerdegerichts nach § 570 Abs. 3 ZPO i. V. m. § 173 Satz 1 VwGO gerichteten Verfahren stellt grundsätzlich eine mit dem Beschwerdeverfahren zusammenhängende Tätigkeit im Sinne des § 19 Abs. 1 Satz 2 Nr. 11 RVG, § 2 Abs. 2 RVG i. V. m. Nr. 3328 des Vergütungsverzeichnisses (VV) dar, die nach den genannten Vorschriften nur bei abgesonderter mündlicher Verhandlung eine (weitere) halbe Gebühr auslöst. |
| Rechtsgebiete: | RVG, RVG VV, VwGO, ZPO |
| Vorschriften: | RVG § 19 Abs. 1 S 2 Nr. 11, RVG § 2 Abs. 2, RVG VV Nr. 3328, VwGO § 173 S. 1, ZPO § 570 Abs. 3, |
| Stichworte: | Beschwerdegericht, einstweilige Anordnung, Rechtsanwalt, Vergütung, |
| Verfahrensgang: | VG Frankfurt 13 G 88/07 (2) |
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