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JuraForum.deUrteileHESSISCHER-VGHBeschluss vom 08.08.2001, Aktenzeichen: 12 UZ 2131/01.A 

HESSISCHER-VGH – Aktenzeichen: 12 UZ 2131/01.A

Beschluss vom 08.08.2001


Leitsatz:Rechtliches Gehör ist verletzt, wenn das Gericht substantiiertes Vorbringen des Asylbewerbers über die Gefahr sippenhaftähnlicher politischer Verfolgung bei einer Rückkehr in den Heimatstaat zwar im Tatbestand des Urteils erwähnt, in den Entscheidungsgründen auf diese Gefahr aber mit keinem Wort eingeht und nicht festgestellt werden kann, dass dieses Asylvorbringen aus Gründen des materiellen oder des Verfahrensrechts unerheblich war und deshalb nicht berücksichtigt und nicht im Urteil erwähnt zu werden brauchte.
Rechtsgebiete:GG, VwGO, AsylVfG
Vorschriften:GG Art. 103 Abs. 1, VwGO § 138 Nr. 3, AsylVfG § 78 Abs. 2 Nr. 3,
Stichworte:Berufungszulassung, Gehörsrüge,
Verfahrensgang:VG Darmstadt 8 E 30555/99.A(3) vom 07.06.2001

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