JuraForum.de > Urteile > HAMBURGISCHES-OVG > Urteil vom 06.08.2004, Aktenzeichen: 1 Bf 83/03
| Leitsatz: | Der Hamburger Verordnungsgeber durfte gestützt auf § 47 Abs. 3 PBefG mit § 7 Abs. 4 der hamburgischen Taxenordnung vom 18. Januar 2000 (GVBl. S. 28) Taxenfahrer zum Führen eines Namensschildes verpflichten. Daran ändert nichts, dass auch der Bundesverordnungsgeber in der BOKraft auf der Grundlage des § 57 PBefG eine solche Verpflichtung hätte einführen können. Die BOKraft enthält keine einschlägige bundesrechtliche Regelung, die die landesrechtliche Vorschrift gemäß Art. 31 GG brechen würde. Die Pflicht, ein Namensschild zu führen ist mit der Freiheit der Berufsausübung (Art. 12 Abs. 1 GG) und dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 GG) vereinbar. |
| Rechtsgebiete: | TO, PBefG, GG |
| Vorschriften: | TO § 7 Abs. 4, PBefG § 47 Abs. 3, PBefG § 57, GG Art. 31, GG Art. 2, GG Art. 12 Abs. 1, |
| Verfahrensgang: | VG Hamburg 15 VG 2207/02 vom 09.01.2003 |
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