Oberlandesgericht Frankfurt - Entscheidungen 12 / 2003
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Insgesamt sind 16 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 10:
| Gericht: | OLG-FRANKFURT |
| Entscheidung, AZ: | Urteil, 8 U 140/99 |
| Verkündungsdatum: | 23.12.2003 |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Leitsatz: | Zur Schadensersatzpflicht eines Arztes, dessen Patientin sich bei der Durchführung einer Ozontherapie wegen mangelnder Hygiene eine Infektion mit AIDS und Hepatitis-C zugezogen hat. (BGB 823 I; BGB 847 I; BGB pVV) |
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| Gericht: | OLG-FRANKFURT |
| Entscheidung, AZ: | Urteil, 7 U 104/02 |
| Verkündungsdatum: | 22.12.2003 |
| Rechtsgebiete: | GesO, InsO |
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| Gericht: | OLG-FRANKFURT |
| Entscheidung, AZ: | Beschluss, 19 U 78/03 |
| Verkündungsdatum: | 22.12.2003 |
| Rechtsgebiete: | ZPO, AktG |
| Leitsatz: | 1. Durch einen die Berufung gem. § 522 Abs. 2 ZPO zurückweisenden Beschluss wird eine in der Berufungsinstanz erfolgte Klageerweiterung wirkungslos.
2. Verträge mit einer AG, die die Gewährung von Darlehen an einen Dritten zum Erwerb von Aktien ihrer Gesellschaft zum Gegenstand haben, sind gemäß § 719 Abs. 1 AktG nichtig, es sei denn, der Dritte ist Arbeitnehmer eines mit der AG verbundenen Unternehmens.
3. Zwischen einer AG, die über 50% der Geschäftsanteile an einer GmbH verfügt (während die übrigen 50% von Privatpersonen gehalten werden) und der GmbH besteht kein Abhängigkeitsverhältnis i. S. v. §§ 15, 17 AktG. (ZPO 522 II; AktG 71a I; AktG 15; AktG 17) |
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| Gericht: | OLG-FRANKFURT |
| Entscheidung, AZ: | Urteil, 26 U 21/03 |
| Verkündungsdatum: | 18.12.2003 |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Leitsatz: | 1. Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten zur Umgehung des Gesetzes durch manipulative Gestaltung der Absenderangaben ist ein weiter Versenderbegriff geboten.
2. Normadressat des § 661 a BGB ist auch der Unternehmer, der Gewinnzusagen unter dem Namen eines (tatsächlich existierenden) Versandes versendet und die diesbezügliche Korrespondenz mit dem Verbraucher abwickelt, weil der Versand unter der in der Gewinnzusage angegebenen Anschrift keine Büroorganisation unterhält, mit der er selbst unternehmerisch hätte handeln können. (BGB 661 a) |
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| Gericht: | OLG-FRANKFURT |
| Entscheidung, AZ: | Urteil, 21 U 24/03 |
| Verkündungsdatum: | 18.12.2003 |
| Rechtsgebiete: | AGBG, VOB/B |
| Leitsatz: | Zu den Wirksamkeitsvoraussetzungen einer Bürgschaft auf erste Anforderung (hier: Einwendungen des Bürgen aus dem früheren AGBG). |
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| Gericht: | OLG-FRANKFURT |
| Entscheidung, AZ: | Urteil, 12 U 50/02 |
| Verkündungsdatum: | 18.12.2003 |
| Rechtsgebiete: | BGB, SGB VII |
| Leitsatz: | Im sog. gestörten Gesamtschuldverhältnis ist der arbeitsrechtliche Freistellungsanspruch zu berücksichtigen. |
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| Gericht: | OLG-FRANKFURT |
| Entscheidung, AZ: | Urteil, 1 U 74/02 |
| Verkündungsdatum: | 18.12.2003 |
| Rechtsgebiete: | BGB, EStG |
| Leitsatz: | 1. Die Wahl der Steuerklassen III und V schließt ein grundsätzliches Teilhaberecht des die Steuerklasse V wählenden Ehegatten an einer sich bei Zusammenveranlagung etwa ergebenden Steuerrückerstattung jedenfalls dann nicht aus, wenn auch dieser Ehegatte vor der Trennung Erstattungsbeträge erhalten hat (Abgrenzung zu BGH, Urteil vom 12.6.2002 - XII ZR 288/00, FamRZ 2002, 1024 ff.).
2. Der die Steuerklasse III wählende Ehegatte kann in einem solchen Fall vom anderen Ehegatten nach der Trennung die Zustimmung zur gemeinsamen Veranlagung nicht verlangen, wenn er ihm nur den Ausgleich der gegenüber getrennter Veranlagung entstehenden Nachteile zusagt. |
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| Gericht: | OLG-FRANKFURT |
| Entscheidung, AZ: | Beschluss, 20 W 297/01 |
| Verkündungsdatum: | 16.12.2003 |
| Rechtsgebiete: | WEG |
| Leitsatz: | Zur ordnungsgemäßen Verwaltung, die jeder Wohnungseigentümer nach § 21 Abs. 4 WEG verlangen kann, gehört insbesondere die ordnungsgemäße Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums ( § 21 Abs. 5 Nr. 2 WEG), z.B. auch die erstmalige mangelfreie Erstellung von Gemeinschaftseigentum (hier: Einbau einer fehlenden Dampfsperre bei einem Flachdach). Zur gerichtlichen Geltendmachung dieses Anspruch ist grundsätzlich die vorherige Herbeiführung eines Beschlusses der Eigentümerversammlung erforderlich, es sei denn dass mit einer positiven Beschlussfassung nicht zu rechnen ist auf Grund der Umstände des Einzelfalles. |
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| Gericht: | OLG-FRANKFURT |
| Entscheidung, AZ: | Beschluss, 12 W 175/03 |
| Verkündungsdatum: | 15.12.2003 |
| Rechtsgebiete: | GKG |
| Leitsatz: | Der Gegner einer Partei, der Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist, kann von ihm verauslagte Gerichtskosten gegen die bedürftige Partei festsetzen lassen, soweit diese sich in einem gerichtlichen Vergleich zur Übernahme dieser Kosten bereit erklärt hat. § 58 II 2 GKG ist nicht anwendbar (Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung des Senats, vgl. Beschluss vom 10.11.1999, NJW 2000, 1220, 1221). (GKG 58 II 2) |
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| Gericht: | OLG-FRANKFURT |
| Entscheidung, AZ: | Urteil, 24 U 258/01 |
| Verkündungsdatum: | 12.12.2003 |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Leitsatz: | Riskiert ein Autorennfahrer leichtfertig die Kollision mit einem Konkurrenten derselben Marke, so rechtfertigt dies die fristlose Kündigung des Fahrer-Vertragsverhältnisses. (BGB 626) |
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