JuraForum.de > Urteile > EUGH > Beschluss vom 27.04.1988, Aktenzeichen: 352/87
| Leitsatz: | Quelle: Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in L-2925 Luxemburg Die strikte Anwendung der gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften über die Verfahrensfristen entspricht dem Erfordernis der Rechtssicherheit und der Notwendigkeit, jede Diskriminierung oder willkürliche Behandlung bei der Gewährung von Rechtsschutz zu vermeiden. Eine Ausnahme ist nur möglich, wenn ein Zufall oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt. |
| Rechtsgebiete: | Richtlinie 87/137/EWG der Kommission vom 2. Februar 1987 zur Anpassung der Anhänge II, III, IV, V und VI der Richtlinie 76/768/EWG des Rates über die Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über kosmetische Mittel, EWG-Vertrag, VerfO |
| Vorschriften: | Richtlinie 87/137/EWG der Kommission vom 2. Februar 1987 zur Anpassung der Anhänge II, III, IV, V und VI der Richtlinie 76/768/EWG des Rates über die Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über kosmetische Mittel Art. 2, EWG-Vertrag Art. 173 Abs. 2, EWG-Vertrag Art. 173 Abs. 3, VerfO Art. 91 § 1, VerfO Art. 91 § 3, |
| Stichworte: | Verfahren - Klagefristen - Ausschlußwirkung, |
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