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JuraForum.deUrteileBundesverwaltungsgerichtVerkündungsdatum11 / 2006 

Bundesverwaltungsgericht

Entscheidungen 11 / 2006



Insgesamt sind 24 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


BVERWG – Urteil, BVerwG 5 C 9.05 vom 29.11.2006

Rechtsgebiete:GG, RuStAG F. 1964
Schlagworte:Staatsangehörigkeit, Verlust der - durch Legitimation, Verlust der Staatsangehörigkeit durch Legitimation, Legitimation, Verlust der Staatsangehörigkeit durch -, Gleichberechtigung von Frauen und Männern
Leitsatz:§ 17 Nr. 5 RuStAG 1913 widersprach Art. 3 Abs. 2 GG und blieb - ungeachtet seiner förmlichen Aufhebung durch (einfaches) Gesetz erst zum 1. Januar 1975 - nach Art. 117 Abs. 1 GG nicht über den 31. März 1953 hinaus in Kraft.
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 5 C 9.05



BVERWG – Urteil, BVerwG 5 C 5.05 vom 29.11.2006

Rechtsgebiete:GG, RuStAG F. 1955
Schlagworte:Staatsangehörigkeit, Verlust der - durch Legitimation, Verlust der Staatsangehörigkeit durch Legitimation, Legitimation, Verlust der Staatsangehörigkeit durch -, Gleichberechtigung von Frauen und Männern
Leitsatz:§ 17 Nr. 5 RuStAG 1913 widersprach Art. 3 Abs. 2 GG und blieb - ungeachtet seiner förmlichen Aufhebung durch (einfaches) Gesetz erst zum 1. Januar 1975 - nach Art. 117 Abs. 1 GG nicht über den 31. März 1953 hinaus in Kraft.
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 5 C 5.05

BVERWG – Urteil, BVerwG 3 C 6.06 vom 23.11.2006

Rechtsgebiete:VwGO, VZOG, MauerG
Schlagworte:Klagebefugnis, Vermögenszuordnung, Zuordnungsbescheid, Mauergrundstück, Grenzgrundstück, Erwerbsberechtigter, Erwerbsrecht, Erwerbsanspruch
Leitsatz:Der nach § 2 Abs. 1 Satz 1 MauerG Berechtigte ist zur Klageerhebung gegen einen Bescheid befugt, mit dem das betroffene Grundstück einem anderen Verwaltungsträger als dem Bund oder einer bundesunmittelbaren Körperschaft zugeordnet wird.
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 3 C 6.06

BVERWG – Urteil, BVerwG 3 C 30.05 vom 23.11.2006

Rechtsgebiete:GG, TierSchG
Schlagworte:Staatszielbestimmung, Tierschutz, Schächten, betäubungsloses Schlachten, Religionsgemeinschaft, zwingende Vorschriften einer Religionsgemeinschaft, Ausnahmegenehmigung für betäubungsloses Schlachten, Islam, Muslime und Schächtgebot
Leitsatz:Die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in Art. 20a GG schließt es nicht aus, einem muslimischen Metzger eine Ausnahmegenehmigung nach § 4a Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 TierSchG zum betäubungslosen Schlachten (Schächten) von Rindern und Schafen zu erteilen, um seine Kunden entsprechend ihrer Glaubensüberzeugung mit Fleisch zu versorgen. Auf der Grundlage von § 4a Abs. 2 Nr. 2 TierSchG ist der erforderliche Ausgleich zwischen dem zur Staatszielbestimmung erhobenen Tierschutz und den betroffenen Grundrechten weiterhin so herzustellen, dass beide Wirkung entfalten können.
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 3 C 30.05


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