JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 31.08.2004, Aktenzeichen: BVerwG 1 C 25.03
| Leitsatz: | Der Tatbestand der Ist-Ausweisung nach § 47 Abs. 1 Nr. 2 AuslG ist auch dann erfüllt, wenn der Ausländer wegen mehrerer vorsätzlicher Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz rechtskräftig zu einer Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt und die Vollstreckung der Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt worden ist. |
| Rechtsgebiete: | AuslG, EMRK |
| Vorschriften: | AuslG § 8 Abs. 2, AuslG § 47 Abs. 1 Nr. 2, AuslG § 47 Abs. 3 Satz 1, AuslG § 48 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5, AuslG § 48 Abs. 1 Satz 2, EMRK Art. 8, |
| Stichworte: | Ausweisung eines Asylberechtigten, Ist-Ausweisung, Regelausweisung, besonderer Ausweisungsschutz, Drogendelikt, Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz, Rauschgiftdelikt, Gesamtfreiheitsstrafe, Tatmehrheit, Bewährung, Generalprävention, Spezialprävention, schwerwiegende Gründe der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Schutz des Familienlebens, Befristung der Ausweisung, Verhältnismäßigkeit, |
| Verfahrensgang: | VG Ansbach VG AN 19 K 01.944 vom 16.10.2001 VGH München VGH 24 B 02.153 vom 23.09.2002 |
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