JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 30.06.2008, Aktenzeichen: BVerwG 5 C 32.07
| Leitsatz: | Die Rücknahme einer erschlichenen Einbürgerung ist nur innerhalb einer Frist von fünf Jahren nach Aushändigung der Einbürgerungsurkunde noch zeitnah und kann danach nicht mehr auf die Ermächtigung in § 48 VwVfG (hier: i.V.m. § 1 Abs. 1 VwVfG Niedersachsen) gestützt werden (Fortführung des Urteils vom 14. Februar 2008 BVerwG 5 C 4.07 StAZ 2008, 179). |
| Rechtsgebiete: | VwVfG, Übereinkommen über die Rechtsstellung der Staatenlosen, Gesetz zur Verminderung der Staatenlosigkeit |
| Vorschriften: | VwVfG § 48, Übereinkommen über die Rechtsstellung der Staatenlosen Art. 32, Gesetz zur Verminderung der Staatenlosigkeit Art. 2, |
| Stichworte: | Einbürgerung, erschlichene -, Kind, Rücknahme Einbürgerung minderjähriges -, Rechtsgrundlage für die Rücknahme einer Einbürgerung, Rücknahme erschlichene Einbürgerung, Rücknahmefrist, Rücknahmegrenze, Täuschung, arglistige - über Einbürgerungsvoraussetzungen, zeitnahe Rücknahme, |
| Verfahrensgang: | VG Lüneburg, VG 5 A 246/05 vom 21.06.2006 OVG Lüneburg, OVG 11 LB 108/07 vom 27.09.2007 |
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