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JuraForum.deUrteileBVERWGUrteil vom 30.04.2008, Aktenzeichen: BVerwG 3 C 16.07 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 3 C 16.07

Urteil vom 30.04.2008


Leitsatz:Eine Verordnung, die Taxifahrer dazu verpflichtet, in der Taxe einen Ausweis mit ihrem Namen und einem Bild anzubringen, regelt Anforderungen an das Verhalten der Betriebsbediensteten im Sinne von § 57 Abs. 1 Nr. 3 PBefG; zuständig ist daher das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Auf die den Ländern in § 47 Abs. 3 PBefG erteilte Verordnungsermächtigung kann die Auferlegung dieser Pflicht nicht gestützt werden.

Eine vom zuständigen Verordnungsgeber verhängte Ausweispflicht verletzt die Grundrechte der betroffenen Taxifahrer nicht.
Rechtsgebiete:PBefG, BOKra
Vorschriften:PBefG § 47 Abs. 3, PBefG § 57 Abs. 1, BOKraft § 27,
Stichworte:Taxi, Taxe, Taxenordnung, Taxifahrer, Fahrerausweis, Einzelheiten des Dienstbetriebs, Anforderungen an das Verhalten der Betriebsbediensteten, Verordnung, Rechtsverordnung, Verordnungsermächtigung, Recht auf informationelle Selbstbestimmung, Berufsausübungsfreiheit, Verhältnismäßigkeit, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz,
Verfahrensgang:VG Köln, VG 11 K 699/02 u. VG 11 K 763/02 vom 14.03.2003
OVG Münster, OVG 13 A 1956/03 u. OVG 13 A 1957/03 vom 29.06.2006

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