JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 28.11.2002, Aktenzeichen: BVerwG 3 C 11.02
| Leitsatz: | Ein "hängendes" (schwebendes) Grundstückserwerbsgeschäft im Sinne des Art. 233 § 7 Abs. 1 EGBGB darf nicht gemäß § 2 Abs. 1 Satz 4 VZOG als unwirksam bewertet werden, solange eine sowohl nach der DDR-GVVO als auch nach der GVO erforderliche Grundstücksverkehrsgenehmigung nicht endgültig versagt worden ist und noch in rechtlich zulässiger Weise erteilt werden kann, sofern dem Geschäft im Übrigen kein Unwirksamkeitsgrund (Nichtigkeitsgrund) anhaftet. |
| Rechtsgebiete: | EGBGB, GVO (1993), GVVO (1977), 2. DVO/TreuhG, VwGO, VZOG |
| Vorschriften: | EGBGB Art. 233 § 7 Abs. 1, GVO (1993) § 1 Abs. 2, GVVO (1977) § 3 Abs. 4, 2. DVO/TreuhG, VwGO § 137 Abs. 1, VZOG § 2 Abs. 1 Satz 4, |
| Stichworte: | DDR-Recht, Revisibilität übergeleiteten bzw. ausgelaufenen DDR-Rechts, Feststellung der Unwirksamkeit eines Erwerbs im Vermögenszuordnungsrecht, Vermögenszuordnungsrecht, Feststellung der Unwirksamkeit im -, Unwirksamkeit eines Erwerbsgeschäfts, Feststellung der -, "hängendes" Grundstückserwerbsgeschäft, "schwebendes" Grundstückserwerbsgeschäft, Grundstücksverkehrsgenehmigung nach dem Recht der DDR bzw. der Bundesrepublik, Genehmigung eines Grundstücksgeschäfts im Beitrittsgebiet, Beitrittsgebiet, Genehmigung von Grundstückserwerbsgeschäften im -, Unwirksamkeit, schwebende - eines Geschäfts wegen fehlender Genehmigung, schwebende Unwirksamkeit eines Geschäfts wegen fehlender Genehmigung, Genehmigungsfähigkeit eines Geschäfts, |
| Verfahrensgang: | VG Berlin VG 1 A 164.98 vom 20.03.2002 |
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