JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 28.05.2008, Aktenzeichen: BVerwG 2 C 12.07
| Leitsatz: | § 90 Abs. 1 LBG Rheinland-Pfalz stellt keine ausreichende Ermächtigungsgrundlage für den Erlass einer Beihilfenverordnung dar. Die Beihilfenverordnung Rheinland-Pfalz ist jedoch für eine Übergangszeit weiterhin anzuwenden (wie Urteil vom heutigen Tag BVerwG 2 C 1.07). Die Beschränkung der Beihilfefähigkeit implantologischer Zahnarztleistungen auf vier Implantate pro Kiefer "einschließlich vorhandener Implantate" ist unwirksam, soweit bei der Zählung Implantate mitgerechnet werden, deren Kosten nicht aus öffentlichen Mitteln mitgetragen worden sind. |
| Rechtsgebiete: | GG, LBG RP, BVO RP |
| Vorschriften: | GG Art. 33 Abs. 5, LBG RP § 90, BVO RP § 3, BVO RP § 5 Abs. 4, |
| Stichworte: | Angemessenheit, Beihilfe, Berücksichtigung vorhandener Implantate, Eigenversorgung, Einzelzahnlücke, Erforderlichkeit, ergänzende Beihilfe, Freiendlücken, Fürsorge, Höchstzahl pro Kiefer, Implantat, implantologische Leistungen, Leistungsausschluss, Obergrenze, Sparsamkeit, Überversorgung, Willkür, zahnärztliche Behandlung, Zahnimplantat, |
| Verfahrensgang: | VG Neustadt an der Weinstraße, VG 6 K 1843/05.NW vom 24.01.2006 OVG Koblenz, OVG 2 A 11102/06 vom 25.10.2006 |
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