JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 28.05.2008, Aktenzeichen: BVerwG 2 C 10.07
| Leitsatz: | 1. § 90 Abs. 1 LBG Rheinland-Pfalz stellt keine ausreichende Ermächtigung für den Erlass einer Beihilfenverordnung dar. Die Beihilfenverordnung Rheinland-Pfalz ist jedoch für eine Übergangszeit weiterhin anzuwenden. 2. Der Ausschluss der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für potenzsteigernde Mittel auch in Krankheitsfällen ist mit dem allgemeinen Gleichheitsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar (wie Urteil vom selben Tag BVerwG 2 C 24.07). |
| Rechtsgebiete: | GG, LBG RP, BVO RP |
| Vorschriften: | GG Art. 3 Abs. 1, GG Art. 33 Abs. 5, GG Art. 80, LBG RP § 90, BVO RP § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, BVO RP § 4 Abs. 1 Nr. 6 Halbs. 2 Buchst. a, |
| Stichworte: | Alimentation, allgemeiner Gleichheitssatz, Angemessenheit, behandlungsbedürftige Erkrankung, Beihilfe, erektile Dysfunktion, Erforderlichkeit, ergänzende Beihilfe, Erhöhung der Lebensqualität, Fürsorge, Gleichheitsgrundsatz, hergebrachte Grundsätze des Berufsbeamtentums, Krankheitsfälle, Leistungsausschluss, Viridal, Lifestyle-Mittel, Mischsystem, potenzsteigernde Mittel, private Vorsorge, Prostatakarzinom, übergangsweise Anwendbarkeit, Übermaßverbot, |
| Verfahrensgang: | VG Koblenz, VG 6 K 702/05.KO vom 31.10.2006 OVG Koblenz, OVG 2 A 11597/06 vom 19.01.2007 |
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