JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 28.02.2002, Aktenzeichen: BVerwG 7 C 7.01
| Leitsatz: | Zum Umfang der dem Staat obliegenden Justizgewährungspflicht (Art. 20 Abs. 3 GG i.V.m. Art. 92 GG)für den Fall, dass das anzuwendende staatliche Recht die Gewährung von Staatsleistungen von der Klärung einer Vorfrage abhängig macht, die an religiöse Inhalte anknüpft. |
| Rechtsgebiete: | GG, WRV, Vertrag des Landes Sachsen-Anhalt mit der Jüdischen Gemeinschaft in Sachsen-Anhalt vom 23. März 1994 |
| Vorschriften: | GG Art. 4 Abs. 1, GG Art. 140, WRV Art. 137 Abs. 3, Vertrag des Landes Sachsen-Anhalt mit der Jüdischen Gemeinschaft in Sachsen-Anhalt vom 23. März 1994/ Art. 13 Abs. 1, Vertrag des Landes Sachsen-Anhalt mit der Jüdischen Gemeinschaft in Sachsen-Anhalt vom 23. März 1994/ Art. 13 Abs. 4 Schlussprotokoll, |
| Stichworte: | Staatskirchenrecht, Rechtsweg zu staatlichen Gerichten, Anwendung staatlichen Rechts, Vorfrage religiösen Inhalts, Zugehörigkeit zur "Jüdischen Gemeinschaft", Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften, Selbstverständnis der religiösen Gemeinschaft, Anerkennung als "jüdische" Gemeinde im Judentum., |
| Verfahrensgang: | VG Magdeburg VG A 8 K 314/97 OVG Sachsen-Anhalt OVG A 2 S 339/98 |
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