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JuraForum.deUrteileBundesverwaltungsgerichtUrteil vom 26.08.1999, Aktenzeichen: BVerwG 3 C 31.98 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 3 C 31.98

Urteil vom 26.08.1999


Leitsatz:Leitsätze:

1. Auf einen Verwaltungsakt i.S. des Art. 19 EV, der nach Maßgabe des DDR-Rechts zum Zeitpunkt seines Erlasses nichtig war und dessen Nichtigkeit nicht geheilt worden ist, kann sich der Begünstigte bzw. dessen Rechtsnachfolger nicht berufen; die Nichtigkeit erfordert einen erkennbar schwerwiegenden Mangel.

2. Die 1958 durch den Rat des Kreises erfolgte Zuteilung des Eigentums an einem Bodenreformgrundstück an eine LPG war keine nichtige Entscheidung i.S. des Art. 19 EV. Derartiges Eigentum ist kein zuordnungsfähiges Vermögen der DDR i.S. des Art. 21 Abs. 1 Satz 1 EV.

Urteil des 3. Senats vom 26. August 1999 - BVerwG 3 C 31.98 -

I. VG Berlin vom 08.05.1998 - Az.: VG 31 A 358.95 -
Rechtsgebiete:BGB, TreuhG 3. DVO, EV
Vorschriften:§ 891 BGB, § 900 BGB, § TreuhG 3. DVO, § EV Art. 19 Satz 1, § EV Art. 19 Satz 2, § EV Art. 19 Satz 3, § EV Art. 21 Abs. 1 Satz 1
Stichworte:Vermögen, öffentliches - der DDR, Vermögen der DDR, zuordnungsfähiges Vermögen der DDR, Volkseigentum, Eigentum des Volkes, sozialistisches Eigentum, Eigentum, sozialistisches, LPG-Eigentum, genossenschaftliches, genossenschaftliches Eigentum, Bodenreformland, Bodenfonds, Neubauer, Besitzwechselverordnung (1951), Musterstatut (1952), LPG-Musterstatut, Verwaltungsakt (Art. 19 EV), Rechtsstaatswidrigkeit (Art. 19 Satz 2 EV), Nichtigkeit eines DDR-Verwaltungsakts, Verwaltungsakt der DDR, nichtiger.

Volltext

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Weitere Entscheidungen vom BVERWG

BVERWG – Urteil, BVerwG 3 C 17.98 vom 26.08.1999

Leitsatz:

Verpflichtet ein Zuwendungsbescheid seinen Adressaten zur bestimmungsgemäßen Weiterleitung der Zuwendung an einen Dritten und zur Beibringung einer entsprechenden Verpflichtungserklärung, so kann ein Rücknahmebescheid nach § 48 VwVfG gegen den Dritten als Begünstigten gerichtet werden.

Urteil des 3. Senats vom 26. August 1999 - BVerwG 3 C 17.98 -

I. VG Sigmaringen vom 22.11.1994 - Az.: VG 4 K 1050/92 -
II. VGH Mannheim vom 10.12.1996 - Az.: VGH 10 S 6/96 -

BVERWG – Urteil, BVerwG 3 C 26.98 vom 26.08.1999

Leitsätze:

1. Der Begriff der "Bebauung" in Art. 233 § 2 a Abs. 1 Satz 1 Buchstabe a EGBGB deckt sich mit dem der "Errichtung" (von Gebäuden) in § 27 LPG-Gesetz 1982.

2. Gebäudeeigentum kann gemäß Art. 233 § 2 b Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 2 a Abs. 1 Satz 1 Buchstabe b EGBGB zugunsten einer LPG-Nachfolgerin dadurch entstanden sein, daß der LPG die Rechtsträgerschaft an einem volkseigenen Grundstück mit aufstehendem vor oder nach 1945 errichteten Gebäude übertragen worden war (wie BGH, Urteil vom 19. Dezember 1997 V ZR 54/97 BGHZ 137, 369).

Urteil des 3. Senats vom 26. August 1999 - BVerwG 3 C 26.98 -

I. VG Weimar vom 29.9.1997 - Az.: VG 6 K 1607/96 -

BVERWG – Urteil, BVerwG 7 C 27.98 vom 25.08.1999

Leitsatz:

Zu den Voraussetzungen, unter denen der öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger von einem gemäß § 13 Abs. 1 Satz 1 KrW-/AbfG überlassungspflichtigen Abfallbesitzer verlangen kann, die Abfälle zu einem mehrere hundert Meter entfernten Müllgroßbehälter zu bringen, wenn das im Außenbereich (§ 35 BauGB) gelegene Grundstück nicht von Müll-Lastkraftwagen angefahren werden kann.

Urteil des 7. Senats vom 25. August 1999 - BVerwG 7 C 27.98 -

I. VG Trier vom 25.07.1997 - Az.: VG 7 K 1301/96.TR -
II. OVG Koblenz vom 09.06.1998 - Az.: 7 A 10060/98.OVG -
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