JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 26.06.2002, Aktenzeichen: BVerwG 8 C 30.01
| Leitsatz: | Eine Leistung ist nicht im Sinne des § 49 a Abs. 4 VwVfG "alsbald" nach der Auszahlung verwendet worden, wenn dies nicht kurz danach geschehen ist; ein fehlendes Verschulden des Leistungsempfängers kann allein bei der Ausübung des Ermessens berücksichtigt werden. |
| Rechtsgebiete: | VwVfG, VwGO |
| Vorschriften: | VwVfG § 28 Abs. 1, VwVfG § 49 Abs. 3 Satz 1 Ziff. 1, VwVfG § 49 a Abs. 1, VwVfG § 49 a Abs. 3, VwVfG § 49 a Abs. 4, VwGO § 86 Abs. 1, VwGO § 108 Abs. 2, |
| Stichworte: | Anhörung Beteiligter, alsbald im Sinne des Verwaltungsverfahrensrechts, Zinsen wegen nicht alsbaldiger Verwendung einer Leistung, Widerruf eines Verwaltungsakts wegen nicht alsbaldiger Verwendung einer Leistung, Leistung, nicht alsbaldige Verwendung einer -, Subvention, alsbaldige Verwendung einer -, Verwaltungsvorschrift, norminterpretierende, Bindung an Verwaltungsvorschriften, Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen an Gemeinden, Ermessen bei der Erhebung von Zinsen, Ermessen beim Widerruf eines Verwaltungsakts, Erstattungszinsen., |
| Verfahrensgang: | VG Potsdam VG 7 K 2341/96 vom 26.01.1999 OVG Frankfurt/Oder OVG 4 A 70/99 vom 22.02.2001 |
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