JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 26.05.1998, Aktenzeichen: BVerwG 1 C 3.98
| Leitsatz: | Leitsatz: In der Regelung des § 1 Abs. 1 Buchst. d 1. StARegG, nach der ein Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit aufgrund der Verordnung über die Deutsche Volksliste durch polnische Volkszugehörige unwirksam ist, liegt keine nach Art. 16 Abs. 1 Satz 1 GG unzulässige Entziehung der deutschen Staatsangehörigkeit (wie Urteil vom 12. Dezember 1995 - BVerwG 9 C 113.95 - BVerwGE 100, 139). Urteil des 1. Senats vom 26. Mai 1998 - BVerwG 1 C 3.98 - I. VG Hamburg vom 25.08.1993 - Az.: 22 VG 1355/92 - II. OVG Hamburg vom 22.08.1994 - Az.: OVG Bf III 170/93 - |
| Rechtsgebiete: | GG, Versailler Vertrag, Wiener Abkommen, RuStAG, 1. StARegG, BVFG, VwGO |
| Vorschriften: | GG Art. 16 Abs. 1 Satz 1, Versailler Vertrag Art. 91, Minderheitenschutzvertrag vom 28. Juni 1919 Art. 3, Wiener Abkommen vom 30. August 1924 Art. 6 Abs. 1, RuStAG § 4 Abs. 1, 1. StARegG § 1 Abs. 1 Buchst. d, BVFG § 6, VwGO § 108 Abs. 1 und 2, Verordnung über die Deutsche Volksliste und die deutsche Staatsangehörigkeit in den eingegliederten Ostgebieten vom 4. März 1941 i.d.F. vom 31. Januar 1942 § 5, |
| Stichworte: | Verlust der Reichsangehörigkeit im Zusammenhang mit der Wiedererrichtung des polnischen Staates nach dem Ersten Weltkrieg, Eintragung in Abteilung 3 der Deutschen Volksliste, fehlende deutsche Volkszugehörigkeit, Verifikation, Rehabilitation, Beweiswürdigung, rechtliches Gehör., |
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