JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 26.04.2006, Aktenzeichen: BVerwG 6 C 19.05
| Leitsatz: | 1. Für die Gültigkeit untergesetzlicher Normen ist das Ergebnis des Rechtssetzungsaktes maßgeblich; eine Prüfung des Abwägungsvorgangs erfolgt nur, wenn eine besonders gestaltete Bindung des Normgebers an gesetzlich formulierte Abwägungsdirektiven besteht. 2. Es ist nicht geboten, den Beitrag zur Handwerkskammer deshalb zu ermäßigen, weil das Mitglied zugleich einer Handwerksinnung angehört. |
| Rechtsgebiete: | HWO, IHKG |
| Vorschriften: | GG Art. 3 Abs. 1, HwO § 52, HwO § 53, HwO § 54, HwO § 55 Abs. 2 Nr. 10, HwO § 61 Abs. 2 Nr. 8, HwO § 90, HwO § 91, HwO § 113, IHKG § 3 Abs. 4, |
| Stichworte: | Äquivalenzprinzip, Beitrag, Gleichbehandlungsgrundsatz, Handwerkskammer, Handwerkskammerbeitrag, Handwerksinnung, Handwerksinnungsbeitrag, Vorteil, |
| Verfahrensgang: | VG Augsburg VG Au 4 K 05.271 vom 05.10.2005 |
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