JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 25.11.2008, Aktenzeichen: BVerwG 10 C 53/07
| Leitsatz: | Der Widerruf einer Asyl- oder Flüchtlingsanerkennung steht erst dann nach § 73 Abs. 2a Satz 4 AsylVfG im Ermessen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, wenn dieses zuvor in dem seit dem 1. Januar 2005 nach § 73 Abs. 2a AsylVfG vorgeschriebenen Verfahren die Widerrufsvoraussetzungen sachlich geprüft und verneint hat (Negativentscheidung). Eine vorher durchgeführte Prüfung nach der alten Rechtslage reicht dafür nicht aus. |
| Rechtsgebiete: | AsylVfG, AuslG |
| Vorschriften: | AsylVfG § 73 Abs. 1, AsylVfG § 73 Abs. 2a, AsylVfG § 73 Abs. 7, AuslG § 51 Abs. 1, |
| Stichworte: | Voraussetzungen eines im Ermessen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge stehenden Widerrufs einer Asylanerkennung oder Flüchtlingsanerkennung nach § 73 Abs. 2a S. 4 Asylverfahrensgesetz (AsylVfG), Verpflichtung zur Prüfung der Widerrufs- und Rücknahmevoraussetzungen i. R. e. Widerrufs einer Asyl- oder Flüchtlingsanerkennung, |
| Verfahrensgang: | VGH Bayern, 23 B 30069/07 vom 04.07.2007 VG München, 4 K 51062/06 vom 28.11.2006 |
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