JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 25.11.2005, Aktenzeichen: BVerwG 4 C 15.04
| Leitsatz: | In einem städtebaulichen Vertrag nach § 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 BauGB darf vereinbart werden, dass der Vertragspartner auch die verwaltungsinternen Kosten (Personal- und Sachkosten) zu tragen hat, die der städtebaulichen Planung einer Gemeinde zurechenbar sind. Ausgenommen hiervon sind Kosten für Aufgaben, die die Gemeinde nicht durch Dritte erledigen lassen dürfte, sondern durch eigenes Personal wahrnehmen muss. |
| Rechtsgebiete: | BauGB 1998, BauGB 2004, BGB, GVG, VwVfG, ZPO |
| Vorschriften: | BauGB 1998 § 2 Abs. 3, BauGB 1998 § 2 Abs. 4, BauGB 1998 § 4b, BauGB 1998 § 11, BauGB 2004 § 1 Abs. 3 Satz 2, BauGB 2004 § 1 Abs. 8, BauGB 2004 § 4b, BauGB 2004 § 11, BGB § 291, GVG § 17b Abs. 1 Satz 2, VwVfG § 59, ZPO § 261, ZPO § 696, |
| Stichworte: | Städtebaulicher Vertrag, Bebauungsplan, Aufstellung eines -s, Anspruch auf -, Anspruch auf Durchführung eines Verfahrens auf -, Änderung eines Bebauungsplans, Kosten für die -, Abwälzbarkeit der -, Angemessenheit, Kausalität, Verwaltungskosten, persönliche -, sachliche -, Nichtigkeit, Teilnichtigkeit, Gesamtnichtigkeit, Zinsen, Prozesszinsen, Rechtshängigkeit, Mahnbescheid, Verweisung, |
| Verfahrensgang: | VG Hannover 4 A 458/04 vom 28.09.2004 |
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