JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 25.09.2008, Aktenzeichen: BVerwG 7 C 5.08
| Leitsatz: | Die Vollstreckung eines Verwaltungsaktes durch Ersatzvornahme führt nicht zu dessen Erledigung, weil von dem Grundverwaltungsakt weiterhin Rechtswirkungen für das Vollstreckungsverfahren ausgehen. Auch die irreversible Vollstreckung steht deshalb dem Eintritt der Bestandskraft des Grundverwaltungsakts nicht entgegen; Einwendungen gegen dessen Rechtmäßigkeit sind dann im Anfechtungsverfahren gegen den Kostenerstattungsbescheid unbeachtlich. |
| Rechtsgebiete: | BBodSchG, VwVfG, VwVG, LVwVfG BW, LVwVG |
| Vorschriften: | BBodSchG § 9 Abs. 2 Satz 1, BBodSchG § 24 Abs. 2 Satz 1, VwVfG § 43 Abs. 1, VwVfG § 43 Abs. 2, VwVG § 6 Abs. 1, LVwVfG BW § 43 Abs. 1, LVwVfG BW § 43 Abs. 2, LVwVG § 2, LVwVG § 18, |
| Stichworte: | Verwaltungsvollstreckung, Ersatzvornahme, Grundverwaltungsakt, Vollziehung, Erledigung, Titelfunktion, Kostenerstattung, Einwendungen gegen Grundbescheid, Einwendungen gegen Kostenerstattungsbescheid, Vollzugsfolgenbeseitigung, |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart, VG 18 K 3260/06 vom 15.12.2006 VGH Mannheim, VGH 10 S 2350/07 vom 08.01.2008 |
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