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JuraForum.deUrteileBundesverwaltungsgerichtUrteil vom 25.07.2001, Aktenzeichen: BVerwG 6 C 8.00 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 6 C 8.00

Urteil vom 25.07.2001


Leitsatz:Die im Landeshochschulgebührengesetz des Landes Baden-Württemberg vom 5. Mai 1997 (GBl S. 173) vorgesehene Studiengebühr in Höhe von 1 000 DM, die ein Studierender grundsätzlich zu entrichten hat, wenn sein Studium länger als die Regelstudienzeit zuzüglich weiterer vier Studiensemester dauert, ist mit Bundes-, insbesondere Bundesverfassungsrecht vereinbar.
Rechtsgebiete:GG, VwGO, Internationaler Pakt vom 19. Dezember 1966, Europäische Sozialcharta, LHGebG
Vorschriften:§ GG Art. 3, § GG Art. 12, § GG Art. 20, § GG Art. 70 ff., § GG Art. 101 Abs. 1 Satz 2, § GG Art. 105 ff., § 138 Nr. 1 VwGO, § Internationaler Pakt vom 19. Dezember 1966 über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (BGBl II 1973 S. 1569) Art. 13, § Europäische Sozialcharta (BGBl II 1964 S. 1261) Art. 10, § 1 LHGebG Baden-Württemberg vom 5. Mai 1997 (GBl S. 173), § 2 LHGebG Baden-Württemberg vom 5. Mai 1997 (GBl S. 173), § 4 LHGebG Baden-Württemberg vom 5. Mai 1997 (GBl S. 173), § 5 LHGebG Baden-Württemberg vom 5. Mai 1997 (GBl S. 173), § 6 LHGebG Baden-Württemberg vom 5. Mai 1997 (GBl S. 173)
Stichworte:Anspruch auf kostenloses Studium, Äquivalenzprinzip, Aufbaustudium, Ausbildungsangebot, ausbildungslenkende Tendenz, Auslandsstudium, Belastungsgleichheit, Berufsausübungsregelung, Berufsfreiheit, Bildungsguthaben, bundesfreundliches Verhalten, Gebührenpflicht, Gleichheitssatz, Härteregelung, Haushaltsrecht, Hochschule, Langzeitstudierende, Leistungsproportionalität, nichtsteuerliche Abgabe, öffentliche Leistung, Rechtsstaatsprinzip, Regelstudienzeit, Regelungsvorbehalt, Rückwirkung, Studienbedingungen, Studiengebühr, Unentgeltlichkeit, Verhaltenssteuerung, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, Verleihungsgebühr, Vertrauensschutz, Vorteil, Zweitstudium.
Verfahrensgang:VG Karlsruhe VG 7 K 3014/98
VGH Mannheim VGH 2 S 1860/99

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Ein Widerspruch gegen das Ersuchen nach § 11 c Satz 5 VermG auf Eintragung eines Genehmigunsvorbehaltes in das Grundbuch kann nur damit begründet werden, der Vermögenswert sei nicht nach Art. 3 Abs. 9 Satz 2 des US-Pauschalentschädigungsabkommens auf die Bundesrepublik Deutschland übergegangen, weil der Vermögenswert von dem Abkommen nicht erfasst werde oder weil der betroffene US-Bürger sich für die Geltendmachung von Ansprüchen nach den deutschen Vorschriften entschieden habe.

Von dem US-Pauschalentschädigungsabkommen werden alle Vermögenswerte erfasst, hinsichtlich derer nach dem in Art. 1 des Abkommens genannten US-Gesetz Ansprüche gegen die DDR anerkannt worden sind. Eine auch nach dem 3. Oktober 1990 fortbestehende Eintragung des Alteigentümers im Grundbuch steht dem nicht entgegen.

Die Regelung des § 11 c Satz 5 VermG verstößt nicht gegen Art. 14 GG.

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Die im Landeshochschulgebührengesetz des Landes Baden-Württemberg vom 5. Mai 1997 (GBl S. 173) vorgesehene Studiengebühr in Höhe von 1 000 DM, die ein Studierender grundsätzlich zu entrichten hat, wenn sein Studium länger als die Regelstudienzeit zuzüglich weiterer vier Studiensemester dauert, ist mit Bundes-, insbesondere Bundesverfassungsrecht vereinbar.

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Zum Vorliegen einer schädigenden Maßnahme (§ 1 Abs. 3 VermG) bei einer Enteignung zugunsten des Ministeriums für Staatssicherheit.

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