JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 24.11.2005, Aktenzeichen: BVerwG 2 C 32.04
| Leitsatz: | Die Regelungen gemäß § 7 h Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, § 7 i HRiG, wonach Richtern die Nebentätigkeitsgenehmigung zu versagen ist, wenn die Vergütungsgrenze von 30 v.H. eines Richtergrundgehalts der Besoldungsgruppe R 2 im Kalenderjahr überschritten wird, ist dann, wenn sie mit einer Härte- oder Billigkeitsregelung einhergeht, mit Bundesrahmenrecht (§ 71 Abs. 1 DRiG, § 42 Abs. 2 BRRG) und mit den Grundrechten gemäß Art. 2 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar. |
| Rechtsgebiete: | GG, DRiG, BRRG, HRiG |
| Vorschriften: | GG Art. 2 Abs. 1, GG Art. 12 Abs. 1, GG Art. 75, GG Art. 98 Abs. 3, DRiG § 40, DRiG § 71 Abs. 1, BRRG § 42 Abs. 2, HRiG § 7 h Abs. 1, HRiG § 7 i, |
| Stichworte: | Rahmengesetzgebung, allgemeine Handlungsfreiheit, Freiheit der Berufsausübung, Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, Nebentätigkeitsgenehmigung, Nebentätigkeitsvergütung, jährliche Vergütungsgrenze, Beeinträchtigung dienstlicher Interessen, Ansehen der Justiz, Integrität des öffentlichen Dienstes, |
| Verfahrensgang: | VG Frankfurt am Main VG 9 E 5148/00(1) vom 12.11.2001 VGH Kassel VGH 1 UE 2541/02 vom 17.12.2003 |
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