JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 21.12.2005, Aktenzeichen: BVerwG 9 A 16.04
| Leitsatz: | Bei Schließung eines Bahnübergangs, die einen Straßenanlieger dazu zwingt, einen Ersatzweg zu benutzen, verbleibt die Wegeunterhaltung in der Zuständigkeit des Trägers der Straßenbaulast. § 74 Abs. 2 Satz 2 VwVfG verlangt dann nicht, dass die Pflicht zur Wegeunterhaltung dem Vorhabenträger auferlegt wird. |
| Rechtsgebiete: | GG, AEG, FStrG, VwVfG, StrWG SH |
| Vorschriften: | GG Art. 14 Abs. 1, AEG § 18 Abs. 1 Satz 2, FStrG § 8 a, VwVfG § 74 Abs. 2 Satz 2, VwVfG § 74 Abs. 2 Satz 3, VwVfG § 75 Abs. 1 Satz 1, StrWG SH § 10 Abs. 1 Satz 2, StrWG SH § 10 Abs. 1 Satz 3, |
| Stichworte: | Planfeststellung, Schließung eines Bahnübergangs, Folgemaßnahmen, Ersatzweg, Zumutbarkeit von Umwegen, Wegeausbau, zumutbarer Ausbaustandard, Richtlinien für den ländlichen Wegebau, Wegeunterhaltung, Baulastträger, Änderung der Verkehrslage, Minderung des Verkehrswertes, Entschädigung, |
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