JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 21.03.2000, Aktenzeichen: BVerwG 9 C 39.99
| Leitsatz: | Leitsätze: 1. Eine Entscheidung im vereinfachten Berufungsverfahren durch Beschluß ohne mündliche Verhandlung nach § 130 a VwGO darf nur der Senat des Oberverwaltungsgerichts als Kollegialorgan treffen und nicht der im Einverständnis der Beteiligten nach § 87 a Abs. 2 und 3 VwGO zur Entscheidung berufene Vorsitzende oder Berichterstatter (sog. konsentierter Einzelrichter). 2. Die Anhörung zu einer Entscheidung nach § 130 a VwGO muß unmißverständlich erkennen lassen, wie das Berufungsgericht zu entscheiden beabsichtigt. Urteil des 9. Senats vom 21. März 2000 - BVerwG 9 C 39.99 - I. VG Schleswig vom 29.09.1997 - Az.: VG 14 A 233.95 - II. OVG Schleswig vom 11.01.1999 - Az.: OVG 2 L 143.97 - |
| Rechtsgebiete: | VwGO |
| Vorschriften: | VwGO § 87 a Abs. 2, VwGO § 87 a Abs. 3, VwGO § 125 Abs. 2 Satz 3, VwGO § 130 a, VwGO § 138 Nr. 3, |
| Stichworte: | Vereinfachtes Berufungsverfahren, Entscheidung ohne mündliche Verhandlung, Beschluß, konsentierter Einzelrichter, Berichterstatter, Einverständnis der Beteiligten, Einstimmigkeit, Kollegialentscheidung, Anhörung, Anhörungsmitteilung, Ankündigung des Ausgangs des Berufungsverfahrens, Offenlegung des Verfahrensergebnisses., |
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