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JuraForum.deUrteileBundesverwaltungsgerichtUrteil vom 20.10.2005, Aktenzeichen: BVerwG 5 C 17.05 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 5 C 17.05

Urteil vom 20.10.2005


Leitsatz:1. Für eine Anspruchseinbürgerung nach § 10 StAG "ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache" i.S.d. § 11 StAG erfordern neben mündlichen grundsätzlich auch gewisse schriftliche Kenntnisse der deutschen Sprache.

2. Der Einbürgerungsbewerber muss sich nicht eigenhändig schriftlich ausdrücken können.

3. Ein Einbürgerungsbewerber, der selbst nicht deutsch schreiben kann, muss deutschsprachige Texte des täglichen Lebens lesen und diktieren sowie das von Dritten oder mit technischen Hilfsmitteln Geschriebene auf seine Richtigkeit überprüfen und so die schriftliche Äußerung als seine "tragen" können (wie Urteil vom 20. Oktober 2005 - BVerwG 5 C 8.05 -).
Rechtsgebiete:StAG, AuslG (F. 1999)
Vorschriften:§ 10 StAG, § 11 StAG, § 85 AuslG (F. 1999), § 86 AuslG (F. 1999)
Stichworte:Deutschkenntnisse, ausreichende, Einbürgerung, Zusicherung auf -, Schriftsprache, Kenntnisse, Sprache, ausreichende Kenntnisse der deutschen -, Zusicherung der Einbürgerung
Verfahrensgang:VG Koblenz VG 8 K 2970/03.KO vom 21.06.2004
OVG Koblenz OVG 7 A 11481/04 vom 25.01.2005

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