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JuraForum.deUrteileBundesverwaltungsgerichtUrteil vom 19.12.2001, Aktenzeichen: BVerwG 6 C 14.01 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 6 C 14.01

Urteil vom 19.12.2001


Leitsatz:Kann der Prüfling wegen Rechtswidrigkeit der Prüfungsentscheidung die nochmalige Ablegung der Prüfung verlangen, so ist das erneute Prüfungsverfahren in Ermangelung einer normativen Regelung der Fehlerfolgen so zu gestalten, dass der Prüfling durch dieses Verfahren den geringstmöglichen Nachteil erleidet. Diesem Gesichtspunkt wird in der Regel dadurch entsprochen, dass der Prüfling lediglich denjenigen selbständig zu bewertenden Prüfungsteil erneut abzulegen hat, dem der rechtserhebliche Mangel anhaftet.
Rechtsgebiete:VwGO, DRiG, NJAG, NJAVO
Vorschriften:§ GG Art. 3 Abs. 1, § GG Art. 12 Abs. 1, § 86 Abs. 1 VwGO, § 108 Abs. 1 Satz 2 VwGO, § 5 d Abs. 4 DRiG, § 9 Niedersächsisches Gesetz zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen (NJAG) vom 22. Oktober 1993 (Nds. GVBl S. 449), § 13 Niedersächsisches Gesetz zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen (NJAG) vom 22. Oktober 1993 (Nds. GVBl S. 449), § 8 Verordnung zum Niedersächsischen Gesetz zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen (NJAVO) vom 2. November 1993 (Nds. GVBl S. 561), § 9 Verordnung zum Niedersächsischen Gesetz zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen (NJAVO) vom 2. November 1993 (Nds. GVBl S. 561), § 39 Verordnung zum Niedersächsischen Gesetz zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen (NJAVO) vom 2. November 1993 (Nds. GVBl S. 561)
Stichworte:Abweichensklausel, Aktenvortrag, Bewertung von Prüfungsleistungen, Chancengleichheit, Gesamteindruck aller Prüfungsleistungen, mündliche Prüfung, Prüfungsleistung, Prüfungsteil, Notenverbesserung, Rechtsschutz, Verfahrensdauer, Verschlechterungsverbot, vorläufiger Rechtsschutz, zweite juristische Staatsprüfung.
Verfahrensgang:VG Osnabrück VG 3 A 75/96
OVG Lüneburg OVG 10 L 4545/99

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