BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 11 C 6.99

Urteil vom 19.01.2000


Leitsatz:Leitsatz:

Die Länder sind nicht befugt, vom Bund für die Durchführung des Anhörungsverfahrens im Rahmen eines eisenbahnrechtlichen Planfeststellungsverfahrens eine Verwaltungsgebühr zu erheben.

Urteil des 11. Senats vom 19. Januar 2000 - BVerwG 11 C 6.99 -

I. VG Neustadt a.d.W. vom 07.08.1997 - Az.: VG 9 K 2480/96 -
II. OVG Koblenz vom 12.11.1998 - Az.: OVG 12 A 10976/98 -
Rechtsgebiete:GG, EVerkVerwG, AEG, VwVfG, VwKostG, LGebG Rhld.-Pf.
Vorschriften:§ GG Art. 31, § GG Art. 84 Abs. 1, § GG Art. 87 e, § GG Art. 104 a, § 3 Abs. 3 Satz 1 EVerkVerwG, § 20 AEG, § 73 VwVfG, § 1 Abs. 1 Nr. 2 VwKostG, § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VwKostG, § 1 Abs. 2 Satz 2 VwKostG, § 13 Abs. 1 Nr. 1 LGebG Rhld.-Pf.
Stichworte:Vollzug von Bundesgesetzen als eigene Angelegenheit der Länder, Eisenbahnverkehrsverwaltung als bundeseigene Verwaltung, eisenbahnrechtliches Anhörungsverfahren, eisenbahnrechtliche Planfeststellung, Verwaltungsgebühr, Heranziehung des Bundes, Verwaltungsausgaben, Verbot eines Finanztransfers, Prinzip der Vollzugskausalität.

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BVERWG – Urteil, BVerwG 11 C 5.99 vom 19.01.2000

Leitsätze:

1. § 11 Abs. 1 Nr. 5 des Gesetzes über technische Arbeitsmittel (Gerätesicherheitsgesetz - GSG) erfaßt nur Sachverständigenprüfungen i.S.v. § 14 Abs. 1 GSG und entfaltet demgemäß keine bundesrechtliche Sperrwirkung gegenüber einer landesrechtlichen Gebührenregelung, die sich auf Prüfungen der Gewerbeaufsichtsbehörden im Rahmen eines Anzeigeverfahrens nach § 11 Abs. 1 Nr. 1 GSG bezieht.

2. Das Äquivalenzprinzip verbietet es nicht, für ein Anzeigeverfahren nach § 11 Abs. 1 Nr. 1 GSG eine Verwaltungsgebühr festzusetzen, die sich nach einem Hundert- oder Tausendsatz der Investitionssumme des angezeigten Vorhabens bemißt.

Urteil des 11. Senats vom 19. Januar 2000 - BVerwG 11 C 5.99 -

I. VG Halle vom 29.05.1997 - Az.: VG 3 A 106/95 -
II. OVG Magdeburg vom 16.07.1998 - Az.: OVG A 1/4 S 168/97 -

BVERWG – Urteil, BVerwG 11 C 8.99 vom 19.01.2000

Leitsatz:

Der einer Kommune als Steuersatzungsgeberin zustehende Gestaltungsspielraum ist nicht überschritten, wenn die Hundesteuersatzung für Kampfhunde einen achtfach höheren Steuersatz (720 statt 90 DM jährlich) vorsieht, Kampfhunde in einem abstrakten Sinn beschreibt und darüber hinaus für bestimmte Hunde in einer Liste die Kampfhundeigenschaft unwiderleglich vermutet.

Urteil des 11. Senats vom 19. Januar 2000 - BVerwG 11 C 8.99 -

I. VG Dessau vom 30.05.1996 - Az.: VG A 1 K 126/96 -
II. OVG Magdeburg vom 18.03.1998 - Az.: OVG A 2 S 317/96 -

BVERWG – Beschluss, BVerwG 8 B 349.99 vom 19.01.2000

Leitsatz:

Steht fest, daß valutierende Grundstücksbelastungen und die Kosten für unaufschiebbar notwendige Instandsetzungsarbeiten deutlich unter- oder oberhalb des Einheitswerts liegen, so bedarf es zur Ermittlung der Überschuldung im Rahmen von § 1 Abs. 2 VermG in der Regel nicht des Rückgriffs auf das sog. Mittelwertverfahren zur Feststellung des Grundstückswerts (im Anschluß an Urteil vom 16. März 1995 - BVerwG 7 C 39.93 - BVerwGE 98, 87 <98>).

Beschluß des 8. Senats vom 19. Januar 2000 - BVerwG 8 B 349.99 -

I. - VG Weimar vom 08.06.1999 - Az.: VG 4 K 1822/96.We -
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