JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 18.11.2004, Aktenzeichen: BVerwG 1 C 31.03
| Leitsatz: | Das Kind ausländischer Eltern erwirbt die deutsche Staatsangehörigkeit durch Geburt im Inland nach § 4 Abs. 3 Satz 1 StAG auch dann, wenn der rechtmäßige gewöhnliche Aufenthalt eines Elternteils in Deutschland seit acht Jahren nur deshalb kurzfristig unterbrochen war, weil er den Antrag auf Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung (hier: Antrag auf unbefristete Aufenthaltserlaubnis) um wenige Tage verspätet gestellt hat. |
| Rechtsgebiete: | AuslG, StAG, SGB I, AG-StlMindÜbK |
| Vorschriften: | AuslG § 69 Abs. 3 Satz 1, AuslG § 85 Abs. 1, AuslG § 89 Abs. 3, AuslG § 97, StAG § 4 Abs. 3 Satz 1, SGB I § 30 Abs. 3 Satz 2, AG-StlMindÜbK Art. 2 Satz 1, |
| Stichworte: | Gewöhnlicher Aufenthalt, dauernder Aufenthalt, rechtmäßiger Aufenthalt, Unterbrechung des rechtmäßigen Aufenthalts, ius soli, Staatsangehörigkeitserwerb durch Geburt im Inland, Kind ausländischer Eltern, |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart VG 7 K 959/02 vom 22.01.2003 VGH Mannheim VGH 13 S 807/03 vom 05.11.2003 |
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