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JuraForum.deUrteileBVERWGUrteil vom 18.05.2000, Aktenzeichen: BVerwG 3 C 39.99 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 3 C 39.99

Urteil vom 18.05.2000


Leitsatz:Leitsätze:

Ob die Voraussetzungen für den Ausschluss des Rückfallrechts nach § 5 Abs. 2 Satz 1 des Reichsvermögen-Gesetzes (RVG) in Verbindung mit Art. 134 Abs. 3 GG gegeben sind, beurteilt sich nach den Verhältnissen im Zeitpunkt der Bedarfsanmeldung durch den Bund.

Der Bund benötigte im maßgeblichen Zeitpunkt einen Vermögensgegenstand für eigene Verwaltungsaufgaben (Art. 134 Abs. 3 GG und § 5 Abs. 2 Satz 1 RVG) auch dann, wenn er ihn nach dem Ende der Besatzungszeit einer verbündeten Streitmacht völkerrechtlichen Verpflichtungen entsprechend zur militärischen Nutzung zur Verfügung stellte (wie Urteil vom 18. Mai 2000 - BVerwG 3 C 8.00 -).

Urteil des 3. Senats vom 18. Mai 2000 - BVerwG 3 C 39.99 -

I. VG Gießen vom 29.06.1998 - Az.: VG 10 E 772/94 -
II. HessVGH vom 26.10.1999 - Az.: VGH 11 UE 661/99 -
Rechtsgebiete:GG, RVG
Vorschriften:GG Art. 134 Abs. 3, RVG § 5 Abs. 2 Satz 1,
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