JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 18.03.1999, Aktenzeichen: BVerwG 5 C 11.98
| Leitsatz: | Leitsätze: 1. Spätaussiedler können auch in einem Übergangswohnheim einen gewöhnlichen Aufenthalt im Sinne von § 107 BSHG begründen, wenn sie sich dort "bis auf weiteres" aufhalten. 2. Ein "Verziehen" im Sinne des § 107 Abs. 1 BSHG setzt nicht voraus, daß am Ort des bisherigen gewöhnlichen Aufenthalts eine "Wohnung" im Sinne einer durch freiwillige Aufenthaltnahme begründeten und auf Dauer angelegten, selbstgestalteten Häuslichkeit bestand. Urteil des 5. Senats vom 18. März 1999 - BVerwG 5 C 11.98 I. VG Meiningen vom 10.10.1995 - Az.: VG 8 K 639/94.Me - II. OVG Weimar vom 03.07.1997 - Az.: OVG 2 KO 38/96 - |
| Rechtsgebiete: | BSHG, SGB I, Ges. ü. d. Festl. e. vorl. Wohnortes f. Spätaussiedler |
| Vorschriften: | BSHG § 97 Abs. 2, BSHG § 107, SGB I § 30 Abs. 3 Satz 2, Gesetz über die Festlegung eines vorläufigen Wohnortes für Spätaussiedler, §§ 1 ff., |
| Stichworte: | Gewöhnlicher Aufenthalt, Begründung eines -s in einem Übergangswohnheim für Spätaussiedler, |
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