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JuraForum.deUrteileBVERWGUrteil vom 17.11.2005, Aktenzeichen: BVerwG 3 C 1.05 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 3 C 1.05

Urteil vom 17.11.2005


Leitsatz:Die Wiedererlangung der vollen Verfügungsmöglichkeit über einen lastenausgleichsrechtlich als weggenommen behandelten Grundbesitz stellt auch dann eine Rückgabe im Sinne der Schadensausgleichsfiktion des § 349 Abs. 3 Satz 2 LAG dar, wenn geringfügige Teilflächen fehlen. Geringfügig sind Bestandsveränderungen, die den Einheitswert unberührt lassen. Maßgeblich ist insoweit § 22 BewG in der Fassung vom 16. Oktober 1934 (RGBl I S. 1035) unter Berücksichtigung der Änderungen durch das Einführungsgesetz zu den Realsteuergesetzen vom 1. Dezember 1936 (RGBl I S. 961; wie Urteile vom 12. Dezember 1974 - BVerwG 3 C 72.72 - BVerwGE 47, 265; vom 31. Mai 1979 - BVerwG 3 C 39.78 - Buchholz 427.6 § 15 BFG Nr. 14 und vom 11. Dezember 1980 - BVerwG 3 C 8.80 - Buchholz 427.6 § 15 BFG Nr. 17).
Rechtsgebiete:LAG, BewG
Vorschriften:LAG § 349 Abs. 1 Satz 1, LAG § 349 Abs. 2 Satz 2, LAG § 349 Abs. 3 Satz 1, LAG § 349 Abs. 3 Satz 2, LAG § 342 Abs. 3, BewG § 22,
Stichworte:Rückforderung von Lastenausgleichsleistungen, Schadensausgleich, Wertminderungen, Fehlen geringfügiger Flächenanteile, Erheblichkeitsschwelle,
Verfahrensgang:VG Karlsruhe VG 6 K 4390/02 vom 09.12.2004

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