JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 17.05.2000, Aktenzeichen: BVerwG 6 CN 3.99
| Leitsatz: | Leitsätze: 1. An die Geltendmachung einer Rechtsverletzung nach § 47 Abs. 2 Satz 1 VwGO können keine höheren Anforderungen gestellt werden, als sie auch für die Klagebefugnis nach § 42 Abs. 2 VwGO gelten. 2. Personen, die ein Landschaftsschutzgebiet zu Reitzwecken nutzen, können im Normenkontrollverfahren geltend machen, durch ein in der Landschaftsschutzverordnung enthaltenes Reitverbot in ihrer allgemeinen Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG) verletzt zu sein. Urteil des 6. Senats vom 17. Mai 2000 - BVerwG 6 CN 3.99 - I. OVG Lüneburg vom 27.07.1998 - Az.: OVG 3 K 3847/97 - |
| Rechtsgebiete: | VwGO |
| Vorschriften: | VwGO § 47 Abs. 2 Satz 1, |
| Stichworte: | Antragsbefugnis in Normenkontrollverfahren, Reiten in der freien Landschaft, Landschaftsschutzverordnung, allgemeine Handlungsfreiheit., |
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