JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 17.03.2004, Aktenzeichen: BVerwG 1 C 5.03
| Leitsatz: | 1. Eine Jugendstrafe ist weder eine Freiheitsstrafe im Sinne des § 88 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 noch eine Strafe im Sinne des § 88 Abs. 1 Satz 2 AuslG. 2. Eine Ermessenseinbürgerung nach § 88 Abs. 1 Satz 2 AuslG ist ausgeschlossen, wenn der Einbürgerungsbewerber zu einer Jugendstrafe ohne Bewährung verurteilt worden ist. |
| Rechtsgebiete: | AuslG, StAG |
| Vorschriften: | AuslG § 87 Abs. 2, AuslG § 88 Abs. 1, AuslG § 88 Abs. 2, AuslG i.d.F. vom 29.10.1997 § 86 Abs. 1, StAG § 8 Abs. 1, |
| Stichworte: | Einbürgerung, strafrechtliche Unbescholtenheit, Verurteilung, Freiheitsstrafe, Jugendstrafe, Strafaussetzung zur Bewährung, Aufgabe der Staatsangehörigkeit, Vermeidung von Mehrstaatigkeit, Einbürgerungszusicherung, Tilgungsreife der Straftat, Rechtsschutzbedürfnis, |
| Verfahrensgang: | VG Freiburg VG 2 K 2190/98 vom 14.07.1999 VGH Mannheim VGH 13 S 880/00 vom 12.09.2002 |
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