JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 16.11.1999, Aktenzeichen: BVerwG 1 C 11.99
| Leitsatz: | Leitsatz: Hat das Strafgericht die Vollstreckung der Strafe zur Bewährung ausgesetzt, ist der Tatbestand des § 47 Abs. 1 Nr. 3 AuslG 1994 (§ 47 Abs. 1 Nr. 2 AuslG) auch dann nicht erfüllt, wenn diese Entscheidung zum Zeitpunkt der Ausweisungsverfügung widerrufen worden ist. Urteil des 1. Senats vom 16. November 1999 - BVerwG 1 C 11.99 - I. VG Stuttgart vom 05.03.1997 - Az.: VG 16 K 4647/96 - II. VGH Mannheim vom 26.11.1998 - Az.: VGH 13 S 1419/97 - |
| Rechtsgebiete: | AuslG, StGB, ARB 1/80 |
| Vorschriften: | AuslG § 45, AuslG § 46, AuslG § 47, AuslG § 48, StGB §§ 56 ff., ARB 1/80 Art. 14, Niederlassungs- und Schiffahrtsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Griechenland vom 18. März 1960 (BGBl 1962 II S. 1505/1963 II S. 912) Art. 2 Abs. 3, Europäisches Niederlassungsabkommen vom 13. Dezember 1955 (BGBl 1959 II S. 997/1965 II S. 1099) Art. 3 Abs. 3, |
| Stichworte: | Ausweisung, Ermessensausweisung, Freiheitsstrafe, Ist-Ausweisung, Regel-Ausweisung, Strafaussetzung zur Bewährung, "Verbrauch" von Ausweisungsgründen, Vertrauensschutz, vorsorgliche Ermessenserwägungen, Widerruf der Strafaussetzung zur Bewährung., |
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