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JuraForum.deUrteileBundesverwaltungsgerichtUrteil vom 16.10.2007, Aktenzeichen: BVerwG 7 C 29.07 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 7 C 29.07

Urteil vom 16.10.2007


Leitsatz:Die Zuteilungen von Emissionsberechtigungen an Optionsanlagen im Sinne von § 7 Abs. 12 ZuG 2007 unterliegen keiner anteiligen Kürzung nach § 4 Abs. 4 ZuG 2007.
Rechtsgebiete:ZuG 2007
Vorschriften:§ 4 Abs. 3 ZuG 2007, § 4 Abs. 4 ZuG 2007, § 5 ZuG 2007, § 7 Abs. 1 ZuG 2007, § 7 Abs. 2 ZuG 2007, § 7 Abs. 3 ZuG 2007, § 7 Abs. 4 ZuG 2007, § 7 Abs. 5 ZuG 2007, § 7 Abs. 10 ZuG 2007, § 7 Abs. 11 ZuG 2007, § 7 Abs. 12 ZuG 2007, § 8 Abs. 1 ZuG 2007, § 8 Abs. 6 ZuG 2007, § 10 Abs. 1 ZuG 2007, § 11 Abs. 1 ZuG 2007, § 11 Abs. 5 ZuG 2007, § 12 Abs. 1 ZuG 2007, § 12 Abs. 5 ZuG 2007, § 13 Abs. 1 ZuG 2007
Stichworte:Emissionshandel, Emissionsberechtigung, Zuteilungsmethode, Bestandsanlage, Neuanlage, jüngere Bestandsanlage, Optionsanlage, Optierer, Emissionsminderungen, frühzeitige, Emissionen, historische, prozessbedingte, Benchmarks, BVT, Emissionsziel, Emissionsbudget, Erfüllungszeit, Erfüllungsfaktor, anteilige Kürzung, Basisperiode, Minderungsverpflichtung, Gesetzesauslegung, systematische, teleologische, Wortauslegung
Verfahrensgang:VG Berlin VG 10 A 352.05 vom 07.04.2006
OVG Berlin-Brandenburg OVG 12 B 15.06 vom 30.11.2006

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Weitere Entscheidungen vom BVERWG

BVERWG – Urteil, BVerwG 7 C 6.07 vom 16.10.2007

Der Begriff der Verbrennung in § 13 Abs. 2 Satz 1 ZuG 2007 ist im naturwissenschaftlichen Sinn auszulegen.

Der Verordnungsgeber wird durch § 13 Abs. 2 Satz 2 ZuG 2007 nicht zu einer eigenständigen Regelung des Verbrennungsbegriffs ermächtigt.

Zuteilungen an Optionsanlagen (§ 7 Abs. 12 i.V.m. § 11 ZuG 2007) sind nicht gemäß § 4 Abs. 4 ZuG 2007 anteilig zu kürzen.

Wendet die Behörde bei ihrer Ermittlung der für den Kürzungsfaktor relevanten Zuteilungsmenge eine Verordnungsregelung an, deren Nichtigkeit nachträglich festgestellt wird, kommt eine gerichtliche Korrektur des Kürzungsfaktors nicht in Betracht.

BVERWG – Urteil, BVerwG 7 C 33.07 vom 16.10.2007

Die anteilige Kürzung von Zuteilungen zur Einhaltung des Emissionsbudgets ist mit Gemeinschaftsrecht und mit Verfassungsrecht vereinbar.

Den Kürzungsfaktor hat die Behörde vor Erteilung der Zuteilungsbescheide auf der Grundlage einer Prognose über die relevante Zuteilungsmenge zu ermitteln. Der Kürzungsfaktor ist aufgrund seiner Funktion in der Zuteilungsperiode unveränderlich.

Die behördliche Prognose über die Zuteilungsmenge ist gerichtlich nur darauf zu überprüfen, ob die Behörde generell einen unzutreffenden Prognosemaßstab zugrunde gelegt hat. Individuelle Allokationsfehler im Zuteilungsverfahren sind nicht geeignet, die Rechtmäßigkeit der Prognoseentscheidung in Frage zu stellen.

Von der anteiligen Kürzung betroffene Anlagenbetreiber haben keinen Anspruch auf Ausgleich durch zurückfließende Berechtigungen infolge nachträglicher Korrekturen.

BVERWG – Urteil, BVerwG 7 C 29.07 vom 16.10.2007

Die Zuteilungen von Emissionsberechtigungen an Optionsanlagen im Sinne von § 7 Abs. 12 ZuG 2007 unterliegen keiner anteiligen Kürzung nach § 4 Abs. 4 ZuG 2007.

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