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JuraForum.deUrteileBundesverwaltungsgerichtUrteil vom 16.10.1997, Aktenzeichen: BVerwG 2 C 30.96 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 2 C 30.96

Urteil vom 16.10.1997


Leitsatz:Urteil vom 16. Oktober 1997 - BVerwG 2 C 30.96

Leitsätze:

Die Auslegung irrevisiblen Landesrechts - hier Abgeordnetenrechts - ist im Revisionsverfahren nur daraufhin zu überprüfen, ob sie im Einklang mit Bundesrecht, insbesondere mit Bundesverfassungsrecht steht (Bestätigung der ständigen Rechtsprechung des BVerwG; vgl. u.a. BVerwGE 49, 301 <303 f.>; 72, 300 <325>; BVerwG, Urteil vom 18. Dezember 1987 - BVerwG 4 C 9.86 - . Verweist Landesabgeordnetenrecht auf beamtenrechtliche Vorschriften, ist deren Gültigkeit insoweit nicht am Maßstab des Art. 33 Abs. 5 GG zu überprüfen.

Die auf irrevisiblem Landesabgeordnetenrecht beruhende Entscheidung eines Instanzgerichts, daß einem ehemaligen Landtagsabgeordneten der sonst zustehende Zuschuß zu Krankheitskosten wegen der Höhe der Einkünfte aus Tätigkeiten außerhalb des öffentlichen Dienstes versagt werden dürfe, verstößt nicht gegen Bundesverfassungsrecht.

Urteil des 2. Senats vom 16. Oktober 1997 - BVerwG 2 C 30.96

VG Wiesbaden vom 29. April 1996 - Az.: VG 8/V E 549/92 -
Rechtsgebiete:GG, HessVerf, VwGO, ZPO, HessAbgG, HBeihVO
Vorschriften:§ GG Art. 3, § GG Art. 28 Abs. 1, § GG Art. 48 Abs. 3, § HessVerf Art. 98, § 173 VwGO, § 562 ZPO, § 19 Abs. 1, 4 HessAbgG F. 1985, § 2 Abs. 5 HBeihVO
Stichworte:Abgeordneter, Zuschuß zu Krankheitskosten eines ehemaligen -, statusrechtlicher Unterschied zwischen - und Beamten

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BVERWG – Urteil, BVerwG 2 C 10.97 vom 16.10.1997

Urteil vom 16. Oktober 1997 - BVerwG 2 C 10.97

Leitsatz:

Die in der Beihilfeverordnung NW vorgesehene Ermäßigung des Beihilfebemessungssatzes von 10 v.H. bei Personen, denen durch Zuschüsse des Rentenversicherungsträgers zur Krankenversicherung eine Beitragsentlastung von monatlich mindestens 100 DM zusteht, gilt nicht für solche Berechtigte, die auf den die Grenze übersteigenden Teil der Zuschüsse wirksam verzichtet haben.

Urteil des 2. Senats vom 16. Oktober 1997 - BVerwG 2 C 10.97

I. VG Köln vom 28.06.1995 - Az.: VG 3 K 7373/94
II. OVG Münster vom 15.04.1997 - Az.: OVG 6 A 5020/95

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Urteil vom 16. Oktober 1997 - BVerwG 2 C 27.96

Leitsatz:

Die Bewilligung der Teilzeitbeschäftigung wird mit dem Eintritt in den Ruhestand gegenstandslos. Bei Zurruhesetzung nach dem Bundeswehrbeamtenanpassungsgesetz erhöht sich ab diesem Zeitpunkt die ruhegehaltsfähige Dienstzeit um die volle Zeit bis zum Monat der Vollendung des 65. Lebensjahres.

Urteil des 2. Senats vom 16. Oktober 1997 - BVerwG 2 C 27.96

I. VG Schleswig vom 22.11.1994 - Az.: VG 11 A 143/94
II. OVG Schleswig vom 20.10.1995 - Az.: OVG 3 L 829/94

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Urteil vom 16. Oktober 1997 - BVerwG 2 C 3.97

Leitsatz:

Die Erledigung des Zurruhesetzungsverfahrens wegen Dienstunfähigkeit nach Erreichen der Altersgrenze führt nicht zur Nachzahlung der einbehaltenen Dienstbezüge, wenn die vorherige Dienstunfähigkeit festgestellt worden ist.

Urteil des 2. Senats vom 16. Oktober 1997 - BVerwG 2 C 3.97

I. VG Frankfurt a.M. vom 26.04.1993 - Az.: VG IX/2 E 2610/91
II. VGH Kassel vom 22.05.1996 - Az.: VGH 1 UE 2558/93

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