JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 16.05.2007, Aktenzeichen: BVerwG 3 C 8.06
| Leitsatz: | Die Beurteilung der zuständigen Behörde, ob ein Wein in Aussehen, Geruch und Geschmack frei von Fehlern ist, kann vom Gericht nur eingeschränkt überprüft werden (Aufgabe der im Urteil des Senats vom 25. November 1993 - BVerwGE 94, 307- vertretenen Auffassung). Aus Gemeinschaftsrecht oder Bundesrecht ergibt sich nicht, ob die Weinprüfungskommission ihre Gesamtbeurteilung nach dem Durchschnitt der Einzelbeurteilungen ihrer Mitglieder oder nach dem Mehrheitsprinzip zu bilden hat. |
| Rechtsgebiete: | Verordnung (EG) Nr. 1493/1999, Verordnung (EG) Nr. 1607/2000, GG, VwGO, WeinG, WeinV |
| Vorschriften: | Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 Art. 54, Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 Art. 55, Verordnung (EG) Nr. 1607/2000 Art. 8, GG Art. 19 Abs. 4, VwGO § 43, VwGO § 91, VwGO § 113, VwGO § 114, WeinG § 19, WeinV § 21, WeinV § 22, WeinV § 24, WeinV § 25, |
| Stichworte: | Wein, Weinprüfung, Sinnenprüfung, organoleptische Prüfung, Prüfungskommission, Kollegialentscheidung, Mehrheitsprinzip, Durchschnittsprinzip, Beurteilungsspielraum, maßgeblicher Zeitpunkt, Feststellungsklage, Fortsetzungsfeststellungsklage., |
| Verfahrensgang: | VG Mainz VG 1 K 367/04.MZ vom 15.07.2004 OVG Koblenz OVG 7 A 11902/04.OVG vom 30.08.2005 |
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