JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 13.12.2001, Aktenzeichen: BVerwG 4 C 3.01
| Leitsatz: | Die bauplanungsrechtlichen und die naturschutzrechtlichen Zulassungsvoraussetzungen für Vorhaben im Außenbereich haben einen eigenständigen Charakter und sind unabhängig voneinander zu prüfen. Im Falle eines privilegierten Außenbereichsvorhabens (§ 35 Abs. 1 BauGB) unterliegt die Frage, ob dem Vorhaben nach § 35 Abs. 1 BauGB öffentliche Gründe entgegenstehen, und die naturschutzrechtliche Entscheidung nach § 8 Abs. 3 BNatSchG in Verbindung mit den entsprechenden landesrechtlichen Bestimmungen, der vollen gerichtlichen Kontrolle. |
| Rechtsgebiete: | BauGB, BNatSchG, NatSchG, BImSchG, 4. BImSchV, VwGO, GKG |
| Vorschriften: | BauGB § 35 Abs. 1 Nr. 6, BauGB § 35 Abs. 3 S. 1 Nr. 5, BNatSchG § 8, BNatSchG § 8 a Abs. 2 S. 2, NatSchG BW § 10, NatSchG BW § 11, BImSchG § 13, 4. BImSchV, VwGO § 113 Abs. 1 S. 4, VwGO § 113 Abs. 5, GKG § 13, |
| Stichworte: | Windkraftanlage, Windfarm, Windenergie, Naturschutz, Landschaftspflege, Landschaftsbild, Verunstaltung, Eingriffsregelung, Abwägung, nachvollziehende, Fortsetzungsfeststellungsantrag, Streitwert, Baugenehmigung, |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart VG 6 K 6170/98 VGH Mannheim VGH 8 S 318/00 |
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